DEUTSCHER HANDWERKSKAMMERTAG E.V.

Ausbildung im Handwerk

Vom vorberuflichen Praktikum bis zum Berufsabschluss stehen wir mit Rat und Tat zur Seite.

 Wichtige Informationen damit in der Ausbildung alles rund läuft.







Lehrstellen und Praktika



Wohin und in welchen Betrieb dich dein Weg bringt, verrät dir unsere Lehrstellenbörse. 

 

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Auch mit dem Lehrstellenradar findest du Ausbildungs- und Praktikumsplätze in deiner Nähe
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Der Lehrvertrag



Geht ein Lehrling mit einem Lehrbetrieb ein „Lehrverhältnis“, wird dieses in einem Lehrvertrag festgehalten.

Der Lehrvertrag ist ein Vertrag zwischen (zukünftigen) Lehrling und Ausbildungsbetrieb.

Im Lehrvertrag stehen alle wichtigen Punkte über das Lehrverhältnis, deine Entlohnung, deine Rechte und Pflichten.



 Der Lehrvertrag ist ein Arbeitsvertrag und wird durch das Berufsbildungsgesetz geregelt. Für Lehrlinge fallen für den Abschluss eines Lehrvertrages keine Kosten an.







Die Ausbildungsverordnung

Einheiltiche Standards für die Ausbildung im Handwerk

Für jeden Ausbildungsberuf gibt es eine eigene Ausbildungsordnung, die die Standards für die betriebliche Ausbildung definiert. Die Ausbildungsordnung regelt neben der Berufsbezeichnung und der Ausbildungsdauer vor allem die sachliche und zeitliche Gliederung der Ausbildung. Ausbildungsordnungen gelten bundesweit einheitlich.

Eine Liste aller anerkannten Ausbildungsberufe im Handwerk, Ausbildungsordnungen und Rahmenlehrpläne stehen beim Bundesinstitut für Berufsbildung bereit.

  zu den Berufen






Der Ausbildungsnachweis

Warum ein Berichtsheft führen?

Der schriftliche Ausbildungsnachweis (Berichtsheft) dient der zeitlichen und sachlichen Dokumentation der Ausbildung. Der Auszubildende erhält das Berichtsheft zu Beginn der Ausbildung kostenlos vom Ausbildungsbetrieb und führt dieses während der Ausbildungszeit.
Der Ausbildungsbetrieb kontrolliert das Berichtsheft regelmäßig, da es eine der
 Zulassungsvoraussetzungen zur Gesellen- oder Abschlussprüfung ist.

 Berichtsheft als Download



 


Die Berufsschule

Schulischer Teil der dualen Berufsbildung

Die zuständige Berufsschule ist durch den Standort des Ausbildungsbetriebes sowie den Ausbildungsberuf festgelegt. Welche Berufsschule im Rahmen der Berufsausbildung besucht wird, darüber gibt der Schulnetzplan des Freistaates Thüringen Auskunft.







Überbetriebliche Ausbildung im Handwerk (ÜLU)

Ein wichtiger Baustein im Dualen System der Berufsbildung 


Warum ÜLU?

Die Überbetriebliche Lehrlingsunterweisung sichert die gleichmäßig hohe Qualität der Ausbildung jedes Berufes im Handwerk, unabhängig von der Ausbildungsleistungsfähigkeit des einzelnen Handwerksunternehmen.

  • vermittelt berufsbezogene praktische Fertigkeiten und Kenntnisse 
  • ergänzt und unterstützt die betriebliche Ausbildung
 Die ÜLU stellt ein breites, einheitliches Ausbildungsniveau sicher, welches sich den technischen und ökonomischen Veränderungen kontinuierlich anpasst.

 

Petra Holland-Moritz
Referentin Überbetriebliche Lehrunterweisung

Tel. 03681 370150
petra.holland-moritz--at--hwk-suedthueringen.de





Wer nimmt an der ÜLU teil?

Alle Auszubildenden deren Ausbildungsvertrag in die Lehrlingsrolle der Handwerkskammer Südthüringen eingetragen ist und für deren Ausbildungsberuf die Vollversammlung der Handwerkskammer Südthüringen die Durchführung der ÜLU beschlossen hat. 





Was sind Kursinhalte?

Inhalte und Dauer der überbetrieblichen Unterweisung werden in Zusammenarbeit von den jeweiligen Bundesfachverbänden und dem Heinz-Piest-Institut (HPI) für Handwerkstechnik an der Leibniz Universität Hannover erarbeitet. Wurde ein neuer Unterweisungsplan erstellt, erfolgt die Anerken-nung über das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) oder über das zuständige Landesministerium.



Logoleiste_ÜLU








Ausbildungsbegleitende Hilfen (abH)

Ausbildungsbegleitende Hilfen (abH) sind ein Angebot der Agentur für Arbeit für junge Leute mit Ausbildungsproblemen während einer betrieblichen Ausbildung.

In kleinen Gruppen oder im Einzeltraining helfen Fachleute, schulische, fachpraktische oder persönliche Probleme in der Ausbildung zu überwinden. Unterstützt wird bei Lernschwierigkeiten, Prüfungsangst oder schlechten Noten, die den Abschluss gefährden oder wenn ein Abbruch der Ausbildung droht.

  • Es entstehen weder für den Jugendlichen noch für den Ausbildungsbetrieb Kosten.

  • AbH sind grundsätzlich für jeden Ausbildungsberuf möglich.

  • Die Dauer der Förderung ist auf den Auszubildenden zugeschnitten.
    Sie kann bei Bedarf die gesamte Ausbildungszeit umfassen.

  • Der Einstieg in abH ist jederzeit während der Ausbildung möglich.
 
Berufsberater der Agentur für Arbeit stehen als Ansprechpartner zur Verfügung










Ausbildungsberatung

Die  Ausbildungsberater/innen der Handwerkskammer Südthüringen sind die ersten Ansprechpartner für alle Beteiligten rund um die Ausbildung. Ob Fragen zum Lehrvertrag, zur Berufsschule, zur Prüfung oder auch bei Konflikten mit Kollegen oder anderen Auszubildenden: Die Ausbildungsberater haben immer ein offenes Ohr – auch für den Ausbildungsbetrieb.

 

Axel Gork
Ausbildungsberater

Tel. 03681 370211
axel.gork--at--hwk-suedthueringen.de