Organe und Ehrenamt



Die Vollversammlung

Die Vollversammlung der Handwerkskammer Südthüringen ist „Das Parlament des Handwerks“, das oberste Gremium für den Kammerbezirk Südthüringen. Es wird alle fünf Jahre von den Mitgliedern der Handwerkskammer gewählt. Von den 24 Mitgliedern vertreten 16 die Interessen der Arbeitgeber und 8 die der Arbeitnehmer.

Die Vollversammlung wählt den Präsidenten und die übrigen Vorstandsmitglieder, den Berufsbildungsausschuss und weitere Ausschüsse. Sie beschließt den Kammerhaushalt und die Höhe der Beiträge, berät über grundsätzliche Fragen der Kammerpolitik, der Berufsbildung sowie der Handwerksförderung und erlässt Prüfungsordnungen.



Der Vorstand

Der Vorstand ist das zentrale Gremium der Handwerkskammer Südthüringen. Er wird aus den Reihen der Mitgliederversammlung (Vollversammlung) jeweils für eine Dauer von fünf Jahren gewählt. Der Vorstand der Handwerkskammer besteht aus dem Präsidenten, den beiden Vizepräsidenten (Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertreter) und drei weiteren Mitgliedern, davon ein weiterer Arbeitnehmervertreter.



Arbeitgeberseite
Vizepräsident 

Stefan Förster



Vorstandsmitglieder
  • Stefan Förster, Vizepräsident
    Installateur- und Heizungsbauermeister
  • Lutz Koscielsky
    Bäckermeister
  • Thomas Wolf
    Elektrotechnikermeister
Arbeitnehmerseite
Vizepräsident 

Mario Hau



Vorstandsmitglieder
  • Mario Hau, Vizepräsident
    Metallbauermeister
  • Günter Kaiser
    Instandhaltungsmechaniker






Präsident

Praesident-4
Handwerkskammer Südthüringen

Manfred Scharfenberger

Ingenieur für die Instandhaltung industrieller Ausrüstungen und Fachingineur für Schweißtechnik



Ausschüsse

Die Handwerkskammer hat verschiedene ständige Ausschüsse,
die von der Vollversammlung für die Zeit von fünf Jahren gewählt werden:

 Berufsbildungsausschuss

 Rechnungsprüfungsausschuss

 Bauausschuss





Das Ehrenamt

Handwerksorganisation hat sich bewährt
– die Organisation lebt vom Ehrenamt


Als Organisationen des Handwerks setzen sich die Handwerkskammern Kreishandwerkerschaften, Innungen und Fachverbände, wie auch die Dachorganisationen, zu denen wirtschaftliche und sonstige Einrichtungen gehören, für die Interessen ihrer Mitglieder ein.
Gemeinsam artikulieren sie Wünsche und Forderungen ihrer Mitglieder gegenüber der Politik tragen dazu bei, dass bei der Schaffung von Rahmenbedingungen die Belange der Handwerksbetriebe berücksichtigt werden.

Dass die Handwerksorganisationen und die Handwerksunternehmen den Herausforderung der heutigen Zeit erfolgreich gerecht werden können, ist maßgeblich dem vertrauensvollen Miteinander im Handwerk zu verdanken, ein Miteinander, das vor allem auf dem Gemeinschaftsverständnis von Arbeitgebern und Arbeitnehmern beruht.

Meister und Gesellen arbeiten in den Handwerksbetrieben und in den Gremien in der Handwerksorganisation Südthüringen eng zusammen.

Im Kammerbezirk Südthüringen engagieren sich mehr als 700 ehrenamtliche Handwerksmeister und Gesellen, die in den Organisationen für den Nachwuchs und für die Zukunft des Handwerks tätig sind.
Diese Form von Miteinander ist in der deutschen Wirtschaft einzigartig. Es gibt zahlreiche Weichenstellungen für das Handwerk, die ohne dieses Miteinander von Arbeitnehmern und Arbeitgebern undenkbar gewesen wären.
Das handwerkliche Fundament in Betrieb und Organisation ist also solide. Es ist eine gute Plattform, um selbstbewusst und mutig in die Zukunft zu schauen und im Wandel zu bestehen.

Die Organisationen des Handwerks sind heute mehr denn je Organisationen für das Handwerk, nämlich Dienstleister für die Handwerksunternehmen, Berater, die informieren und konkret Unterstützung leisten.