Meisterfeier
HWK

Acht Südthüringer Meister unter den Jahrgangsbesten des Freistaats

Die 31 besten Meisterabsolventinnen und -absolventen des Thüringer Handwerks haben in diesen Tagen ihre Meisterprämie erhalten. Unter ihnen befinden sich acht Südthüringer.

Die Prämie ist Ausdruck besonderer Wertschätzung und zugleich Auszeichnung für herausragende Prüfungsleistungen. Sie wird vom Thüringer Handwerkstag e.V. (THT) und vom Thüringer Wirtschaftsministerium an die jahrgangsbesten Absolventen eines jeden Gewerks der drei Thüringer Handwerkskammern vergeben.

„Leider ist in diesem Jahr vieles anders. Wir können die Auszeichnung nicht feierlich übergeben, wie in den vorangegangen Jahren. Dies ist bedingt durch die bestehenden Hygienevorschriften in Folge der Corona-Pandemie. In diesen betrübten Zeiten freuen wir uns aber umso mehr über die Erfolge unserer Absolventen! Sie sind die Lichtblicke, die Hoffnungsträger des regionalen Handwerks“, äußert sich Stefan Lobenstein, Präsident des Thüringer Handwerkstag e.V. (THT), stolz über die Besten.

Der THT überraschte die 31 Jungmeister in diesem Jahr in Form eines Präsentpaketes. Die darin enthaltene Urkunde sowie ein Pokal-Würfel wurden zusammen mit den Glückwünschen direkt zu den Meisterinnen und Meistern nach Hause zugestellt. Aus dem Kammerbezirk Erfurt durften sich 15, aus den Kammerbezirken für Ostthüringen und Südthüringen jeweils 8 Absolventen über die Auszeichnung freuen. Ihnen eröffnet der Meisterbrief nun beste Perspektiven, etwa die Gründung eines eigenen Unternehmens oder die Übernahme eines bestehenden Betriebs.

Zimmerermeister Sebastian Otto Thomae ist einer von acht Südthüringer Jungmeistern, die als Beste eine Meisterprämie erhalten haben.
HWK
Zimmerermeister Sebastian Otto Thomae ist einer von acht Südthüringer Jungmeistern, die als Beste eine Meisterprämie erhalten haben.

Meisterprämie würdigt Spitzenleistungen


Die Meisterprämie wird seit 2017 vergeben. Sie würdigt Spitzenleistungen, Engagement und Leidenschaft für das Handwerk. Sie verdeutlicht, dass Thüringer Handwerkstag fest hinter seinen Meistern und Betrieben steht, sie wertschätzt und fördert.

Darüber weist die Meisterprämie auf eine soziale Ungerechtigkeit hin: „Ein Studium an staatlichen Hochschulen ist hierzulande weitestgehend kostenfrei. Studierende werden in der Regel bis zum 25. Lebensjahr in der Krankenkasse und bei den Sozialleistungen familienversichert. Angehende Handwerksmeister sind als Arbeitnehmer versicherungspflichtig und zahlen dazu die Fortbildungskosten für Meisterschule und Prüfungen aus der eigenen Tasche“, verweist Lobenstein auf die bestehende Ungerechtigkeit.