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Betrug mit falschem Gas-Rabatt

Bundesnetzagentur warnt

Die Bundesnetzagentur warnt vor einer gefälschten Webseite, mit der Kriminelle gutgläubige Bürger zur Eingabe persönlicher Daten bewegen wollen. Der Betreiber wolle mit dem Versprechen eines Gasrabatts an Kontodaten von Verbraucherinnen und Verbrauchern gelangen und die Bezahlung für Gasdienstleistungen über ihn lenken, sagte Behördenchef Klaus Müller. Man sollte auf keinen Fall seine Daten angeben. "Die Strafverfolgungsbehörden sind bereits eingeschaltet, um die in den USA gehostete Seite abzuschalten."



Fake-Seite verspricht 15-prozentigen Gasrabatt

Auf der Fake-Webseite wird ein angebliches Förderprogramm in der Energiekrise beworben. "Melden Sie sich für das Programm an und zahlen Sie 15 Prozent weniger für Gas", steht auf der Startseite. Der Name der Webseite enthält zwar nicht das Wort "Bundesnetzagentur", aber es ist das Logo der Behörde zu sehen, und die Optik ähnelt der offiziellen Webseite. Das soll einen seriösen Eindruck erwecken.



Fehlerhafte Links geben Hinweis auf Betrug

Teilweise sind die angegebenen Netzagentur-Daten, die auf der gefälschten Webseite zu lesen sind, auch richtig, ob Adresse oder Telefonnummer der Verbraucherhotline. Offenbar setzen die Kriminellen darauf, dass niemand die angegebene Nummer anruft und nachfragt, ob es den Rabatt tatsächlich gibt.

Will man allerdings auf weiterführende Links klicken, etwa um Infos zur Anreise zur Bonner Zentrale zu erfahren, so reagiert die Fake-Webseite nicht. Es dürften also Ungereimtheiten auffallen, wenn man etwas länger auf der Webseite verweilt.



So können Sie sich schützen:

  • Geben Sie auf keinen Fall persönliche Daten preis.
  • Schauen Sie sich die Seite genau an: Weiterführende Links funktionieren beispielsweise nicht.
  • Seien Sie sensibilisiert für den Fall, dass Sie künftig auf ahnliche Angebote stoßen. Holen Sie im Zweifelsfall rechtlichen Rat ein.

Christian Beck

Leiter Recht und Organisation

Rosa-Luxemburg-Straße 7-9
98527 Suhl

Helmut Schmid

Rechtsberater

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