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GreenCraft - Grünes Handwerk Thüringen



Über mehr Nachhaltigkeit im Handwerk sprechen, heißt Zukunft sichern. Das Handwerk - „Die Wirtschaftsmacht von nebenan.“ ist Vorreiter für die nachhaltige Entwicklung in der Region. „GreenCraft“ vermittelt Bildungskompetenzen in nachhaltiger Entwicklung, sichert wirtschaftlichen Erfolg der Betriebe durch gewerkeübergreifende Kooperation und stärkt die berufliche Attraktivität des Handwerks für Auszubildende.

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Ziele:

Im Projekt „GreenCraft“ geht es um weit mehr als um einen grünen Anstrich des Handwerkerimages. Bereits 1713, als der Begriff der Nachhaltigkeit in Deutschland erstmals geprägt wurde, zielte die damit verknüpfte Sorge um die Verfügbarkeit von Rohstoffen auf die dauerhafte Sicherung guter Verdienste im Handwerk. Heute ist der Begriff weiter gefasst. Getreu dem Motto: „Entwicklung fördern, die den Bedürfnissen der heutigen Generation dient, ohne die Chancen für zukünftige Generationen zu verbauen“ geht es in dem auf vier Jahre angelegten Vorhaben der Handwerkskammer Südthüringen um einen Beitrag des Handwerks für den Ressourcenschutz. Gleichzeitig soll im Rahmen des Projektes zum gewerbeübergreifenden Denken und Arbeiten im Baugewerbe angeregt und angeleitet werden. „GreenCraft“ setzt auf den Wert von Arbeit, regionale Wirtschaftskreisläufe, Produkte aus der Region und auf Verantwortung am Bau für künftige Generationen.



Methoden:

In diesem Projekt werden 18 Lehrmodule und drei mobile Lehrbaustellen zu Themen der Nachhaltigkeit und zum gewerkeübergreifenden Bauen entwickelt und durchgeführt. In den Modulen und mit Hilfe der Lehrbaustellen sollen überwiegend Meister, Gesellen und Ausbilder als Multiplikatoren weiter qualifiziert werden. Die Handwerkskammer Südthüringen möchte das Projekt nutzen, um darüber hinaus das Thema „Nachhaltigkeit“ auch als aktiven Anker im Wechselspiel zwischen Lebensraum, regionalen Produkten und örtlichem Handwerk zu platzieren. Zugleich wird sich das Handwerk der Region durch die verstärkte Auseinandersetzung mit Nachhaltigkeitszielen seiner täglichen Verantwortung für den Klima- und Umweltschutz stellen und so auch als attraktiver Ausbildungspartner junger Menschen wieder stärker wahrgenommen werden.



Schwerpunkte:

  • lokale Wirtschaftskreisläufe in den Biosphärenreservaten Thüringer Wald und Rhön unter den Aspekten des nachhaltigen Wirtschaftens stärken
  • Handwerksbetriebe und damit Ausbildungsbetriebe für im Klimaschutz aktive junge Menschen attraktiv gestalten
  • durch Qualifikationen im gewerkeübergreifenden Bauen Baufehler vermeiden und damit Lebenszyklen von Bauteilen verlängern
  • High-Tech- und Low-Tech-Technologien am Bau effizient und klimaschonend anwenden 


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Das Projekt „GREENCRAFT“ wird im Rahmen des ESF-Bundesprogramms „Berufsbildung für nachhaltige Entwicklung befördern. Über grüne Schlüsselkompetenzen zu klima- und ressourcenschonendem Handeln im Beruf - BBNE“ durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit und den Europäischen Sozialfonds gefördert.

Dr. Jens Triebel

Projektleiter GreenCraft

Kloster 1
98530 Rohr