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Neue Mindestlöhne ab 2019

Zum 1. Januar 2019 erhöhen sich sowohl der allgemeine gesetzliche Mindestlohn in Deutschland als auch branchenspezifische Mindestlöhne in verschiedenen Handwerken.

Der allgemeine gesetzliche Mindestlohn steigt ab 1. Januar 2019 von 8,84 € auf 9,19 €. Dieser Mindestlohn ist die Mindestvergütung pro Arbeitsstunde, die nicht unterschritten werden darf.

 

Daneben existieren in verschiedenen Handwerken höhere branchenspezifische Mindestlöhne, welche von den Unternehmen einzuhalten sind, die dem fachlichen und räumlichen Geltungsbereich dieser Tarifverträge unterfallen.

In einigen Handwerken hat sich dieser allgemeinverbindliche Branchenmindestlohn zum 1. Januar 2019 erhöht.

 

Im Dachdeckerhandwerk steigt der Mindestlohn 2 (qualifizierte Tätigkeiten/ Gesellen) für gewerbliche Arbeitnehmer ab dem 1. Januar 2019 bundeseinheitlich auf 13,20 €.

Der Mindestlohn 1 für Hilfs- und Helfertätigkeiten bleibt hingegen bei 12,20 €.

 

In den Elektrohandwerken steigt ab dem 1. Januar 2019 der Mindestlohn deutschlandweit auf 11,40 €.

 

Schließlich ändern sich ab 1. Januar 2019 die Mindestlöhne im Gebäudereinigerhandwerk.

Der Mindestlohn der Lohngruppe I (Innen- und Unterhaltsreinigungsarbeiten) erhöht sich in den neuen Bundesländern auf 10,05 €, in den alten Bundesländern einschließlich Berlin auf 10,56 €. Der zweite verbindlich festgelegte Mindestlohn der Lohngruppe VI (Glas- und Fassadenreinigungsarbeiten) steigt in den neuen Bundesländern auf 12,83 €. In den alten Bundesländern einschließlich Berlin steigt dieser Mindestlohn der Lohngruppe VI auf 13,82 €.



Es gilt der Mindestlohn der Arbeitsstelle. Ist der Mindestlohn der auswärtigen Arbeitsstelle höher, z. B. bei Einsatz in den alten Bundesländern, so gilt für diese Zeit der dort geltende höhere Mindestlohn.

 

Für weitere Fragen stehen Ihnen die Mitarbeiter der Handwerkskammer Südthüringen Christian Beck, Tel. 03681 370160 und Jana Bonß – Wolf, Tel. 03681 370155, zur Verfügung.