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Neuer Mindestlohn im Elektrohandwerk

Ab Januar 2020 gilt ein neuer Mindestlohn für gewerbliche Arbeitnehmer im Elektrohandwerk in Deutschland

Im Bundesanzeiger vom 11. Dezember 2019 ist die „Bekanntmachung über die Allgemeinverbindlicherklärung eines Tarifvertrages für die Elektrohandwerke“ veröffentlicht worden. Ab Januar 2020 gilt gemäß dieser Veröffentlichung ein neuer Mindestlohn für gewerbliche Arbeitnehmer im Elektrohandwerk in Deutschland. Dieser ist zwingend zu beachten und darf nicht zu Ungunsten der Arbeitnehmer unterschritten werden. Für die Arbeitnehmer günstigere tarifliche, betriebliche oder einzelvertragliche Regelungen gehen diesem Mindestlohntarifvertrag vor.

Der Mindestlohn beträgt ab dem 1. Januar 2020 einheitlich an allen Arbeitsorten in der Bundesrepublik Deutschland 11,90 Euro. Zum 1. Januar 2021 steigt der Mindestlohn dann auf 12,40 Euro. Weitere Steigerungsstufen sind bereits vorgesehen.

Der Mindestlohntarifvertrag gilt für alle Betriebe oder selbstständige Betriebsabteilungen, die mit der handwerksmäßigen Installation, Wartung oder Instandhaltung von elektro- und informationstechnischen Anlagen und Geräten einschließlich elektrischer Antriebe, Leitungen, Kommunikations- und Datennetze sowie mit dem Fahrleitungs-, Freileitungs-, Ortsnetz- und Kabelbau befasst sind bzw. – bezogen auf diese Tätigkeiten – entsprechende Dienstleistungen einschließlich damit zusammenhängender baulicher Nebenpflichten im Sinne von § 5 der Handwerksordnung anbieten, sofern dem Betrieb nicht nachgewiesen wird, dass die baulichen Tätigkeiten inklusive dieser baulichen Nebenpflichten kalenderjährlich mehr als 50% der betrieblichen Gesamtarbeitszeit betragen.

Er gilt für alle Beschäftigten, soweit sie elektro- und informationstechnische Tätigkeiten  ausüben.

Für weitere Informationen stehen Ihnen die Mitarbeiter der Handwerkskammer Südthüringen zur Verfügung.

Christian Beck
Abteilungsleiter Recht und Organisation

Tel. 03681 370160
christian.beck--at--hwk-suedthueringen.de