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Qualifizierungschancen - Neues Gesetz

Seit 01.01.2019 ist das Qualifizierungschancengesetz (QCG) in Kraft, mit dem die Agentur für Arbeit neue Förderinstrumente für die Weiterbildung von Beschäftigten ermöglicht.

Das QCG bietet vielfältige Chancen und Möglichkeiten, Mitarbeiter in Unternehmen für den strukturellen Wandel und aktuelle Herausforderungen im betrieblichen Alltag zu qualifizieren. Zugleich setzt die Vergabe von Förderungen eine intensive Prüfung der Fördervoraussetzungen voraus. Förderungen erfolgen in Abhängigkeit von der Betriebsgröße und den individuellen Voraussetzungen des Arbeitnehmers. Für folgende Qualifizierungen können Weiterbildungskosten und ein Zuschuss zum Arbeitsentgelt (AEZ) gefördert werden:

Erwerb eines anerkannten Berufsabschlusses, berufsanschlussfähige Teilqualifikationen, Vorbereitung auf extern stattfindende Prüfungen, Maßnahmen ohne Berufsabschluss, z.B. Anpassungsqualifizierungen. Außerdem können Qualifizierungen nur dann gefördert werden, wenn sie außerhalb des Betriebes stattfinden oder von einem zugelassenen Träger im Betrieb durchgeführt werden und eine Dauer von mehr als 160 Stunden haben.

Im zentralen Fokus stehen gering qualifizierte Beschäftigte. Das sind Arbeitnehmer ohne Berufsabschluss, oder Arbeitnehmer, deren Berufsabschluss länger als 4 Jahre zurückliegt und die seitdem als An-oder Ungelernte in anderen Tätigkeiten gearbeitet haben und eine dem Berufsabschluss entsprechende Beschäftigung voraussichtlich nicht mehr ausüben können.

Nähere Auskünfte zu weiteren Anforderungen und Auslegungen des Qualifizierungschancengesetzes beantworten Manuela Groß-Hatzky, Telefon 036844 47361, E-Mail manuela.gross@hwk-suedthueringen.de oder Frank Mey, Telefon 036844 47318, E-Mail: frank.mey@hwk-suedthueringen.de.