Updates aus und für den Kammerbezirk



02.04.2020: Leistungen nach SGB II für Soloselbständige und Kleinunternehmer*innen



Für Soloselbständige und Kleinunternehmer mit Angestellten wird der Zugang zu Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch II (SGB II), insbesondere dem Arbeitslosengeld II, vereinfacht. Die entsprechenden Anträge finden Sie unter folgender  Seite.

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02.04.2020: Neues Antragsformular für Soforthilfe



Ab heute, dem 2. April 2020, kann und muss für die Antragstellung für das Soforthilfeprogramm Corona ein neues Antragsformular verwendet werden, welches die Anforderungen der Corona – Bundes – Soforthilfen beinhaltet. Die Antragstellung erfolgt zukünftig zwingend über eine Weberfassung, beschreibbare PDF sind nicht mehr vorgesehen. Die Weberfassung gewährleistet eine vollständige Antragstellung und bietet Hilfestellungen für die Antragsausfüllung. Für Sie ändert sich der weitere Ablauf nicht. Nach der Weberfassung drucken Sie den Antrag aus, unterschreiben ihn und senden diesen per Post an die Thüringer Aufbaubank oder per Mail, soforthilfe-corona@hwk-suedthueringen.de, an die Handwerkskammer Südthüringen. Anträge, die über das bislang vorgegebene Formular gestellt wurden, bleiben weiterhin gültig. Wenn notwendig, werden Sie durch die Thüringer Aufbaubank nochmals angeschrieben und um für das Bundesprogramm fehlende Angaben gebeten. Bitte beachten Sie, dass unaufgefordert zugesandte zusätzliche Unterlagen durch die Thüringer Aufbaubank nicht berücksichtigt werden

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01.04.2020: Thüringer Soforthilfeprogramm auf Gründer erweitert

 

Nach Abstimmung der Thüringer Wirtschaftskammern mit dem Thüringer Wirtschaftsministerium und der Thüringer Aufbaubank wurde festgelegt, dass ab sofort auch Gründer gefördert werden, die ihr Gewerbe oder die freiberufliche Tätigkeit im Haupterwerb bis einschließlich 15.02.2020 angemeldet haben! Diese sind somit berechtigt, einen Antrag „Thüringer Soforthilfeprogramm Corona 2020“ zu stellen.

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28.03.2020: Strenge Hygiene- und Abstandsregeln beim Verkauf von Lebensmitteln zum Sofortverzehr



Die am 27.03.2020 in Kraft getretene „Thüringer Verordnung über erforderliche Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2“ enthält neben der Schließung von Bars, Cafés, Kneipen und Gaststätten auch die Schließung von Eiscafés. Lediglich für Gaststätten ist ein Außerhausverkauf unter Beachtung strenger hygienischer Maßstäbe nach § 4 der genannten Verordnung erlaubt. Diese Ausnahme für Gaststätten findet auch für Einzelverkaufsstände Anwendung, an denen Lebensmittel zum Sofortverzehr angeboten werden, beispielsweise Eis- oder Bratwurststände und gilt auch hier nur, wenn bestimmte grundsätzlichen Hygiene- und Schutzmaßnahmen eingehalten werden.

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28.03.2020: Hinweise zur Beantragung von Kurzarbeit

 

Die Arbeitsagentur bittet die Antragsteller nicht per E-Mail an die Arbeitsagenturen zu schicken, da dies zu einer Verzögerung der Antragsbearbeitung führen kann. Die Bundesagentur bittet die Arbeitgeber, die vorgesehenen E-Services (bei vorhandenem Arbeitgeber-Account) im Internet für die Anzeigen zu nutzen. Alternativ können die Anzeigen, Anträge und Abrechnung unterschrieben per Post an die zuständige Arbeitsagentur gesendet werden.

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28.03.2020: GEMA-Gebühren entfallen für Betriebe mit Corona-Zwangspause

 

Zahlreiche Handwerksbetriebe, etwa aus dem Friseur- und dem Kosmetikerhandwerk, müssen die Arbeit aufgrund der Corona-Pandemie derzeit ruhen lassen. Für diese Zeit wird die GEMA, die Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte, keine Gebühren erheben. Zahlungen werden nicht aufgeschoben, sondern entfallen komplett. Die Maßnahme gilt rückwirkend ab dem 16. März 2020. Alle Monats-, Quartals- und Jahresverträge sollen für den Zeitraum ruhen, in dem Betriebe aufgrund behördlicher Anordnungen zur Eindämmung der Pandemie-Ausbreitung schließen müssen.

"Darüber hinaus werden wir bis auf weiteres nur absolut notwendige Schreiben (z.B. Antworten auf Kundenanfragen) an unsere Kunden versenden", heißt es weiter. Bis diese Maßnahme vollends greifen wird, könne es jedoch etwas dauern.

Die in den vergangenen Tagen aus laufenden Lizenzverträgen für die Aprilfälligkeiten 2020 automatisch abgebuchten GEMA-Vergütungen wird die GEMA die Beträge gutschreiben. Hierfür ist seitens der Kunden nichts weiter zu veranlassen außer den Zugang der kommenden Gutschrift zu kontrollieren.

https://www.gema.de/musiknutzer/coronavirus-kundenunterstuetzung/umgang-mit-lizenzvertraegen/

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Stand 25.03.2020, 16.00 Uhr: Stundung der Sozialversicherungsbeiträge 

Von der Corona-Krise betroffene Unternehmen können die Sozialversicherungsbeiträge für die Monate März und April 2020 stunden lassen.

WICHTIG: Betroffene Unternehmen müssen bis zum morgigen Donnerstag, den 26.03.2020, formlos und unter Bezugnahme auf eine Notlage durch die Corona-Krise und Paragraf §76 SGB IV direkt an ihre jeweils zuständige Krankenkasse einen Antrag stellen, die Beiträge für den Monat März stunden zu lassen.

 Musterantrag auf Stundung (Word)

Musterantrag auf Stundung (pdf)

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Corona-spezial für Thüringer Unternehmen

Ab sofort können Thüringer Unternehmen den entsprechenden Antrag auf einen Kredit zu Sonderkonditionen stellen.

Corona Spezial: bis zu 50.000 Euro Gesamtdarlehenssumme können im Rahmen des Konsolidierungsfonds zu 0 % finanziert werden.Für den Konsolidierungsfond gilt eine Erhöhung des maximalen Darlehensbetrag auf 2 Mio. Euro (zuvor max. 1 Mio. Euro). Der Antragstellerkreis  wurde um die Öffnung für gesamte gewerbliche Wirtschaft einschließlich Gastgewerbe, Messedienstleistung und Vertreter*innen wirtschaftsnaher Freier Berufe erweitert.

Für die Antragstellung der von den Auswirkungen der Corona-Krise betroffenen Unternehmen gilt, dass alle Darlehensanträge im vereinfachten Antragsverfahren gestellt werden können.

weitere Informationen

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Corona-Soforthilfeprogramm für die Thüringer Wirtschaft ist gestartet

Ab sofort können Thüringer Unternehmen den entsprechenden Antrag stellen.

Das Programm ist ausdrücklich nur auf Unternehmen beschränkt, die durch die Corona-Krise unverschuldet in eine existenzbedrohende Notlage geraten sind und denen mit der Einmalzahlung über die ersten Hürden geholfen werden soll.

weitere Informationen und Antragstellung

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Stand 23.03.2020, 10.30: Arbeiten in Bayern - Hinweise zu Betriebsuntersagungen / Ausgangsbeschränkungen

Auswirkungen der Ausgangsbeschränkung in Bayern

 Wichtige Hinweise für Handwerksbetriebe gibt die Handwerkskammer für Oberfranken

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Stand 21.03.2020, 13.30 Uhr: Mietern soll wegen Mietschulden nicht gekündigt werden dürfen

Das sieht eine Gesetzesvorlage der Bundesministerien für Justiz, Inneres und Wirtschaft vor, die der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vorliegt.

Gelten soll dies für Mietschulden aus dem Zeitraum vom 1. April bis 30. September 2020. Die Verpflichtung der Mieter zur Zahlung der Miete bleibe aber im Grundsatz bestehen. Auch weiteren Schuldnern, die wegen der Corona-Pandemie ihre vertraglichen Pflichten nicht erfüllen können, sollen keine rechtliche Folgen drohen. Bei Darlehen soll es eine gesetzliche Stundungsregelung geben. Die Vorlage soll an diesem Montag im Bundeskabinett und am Mittwoch im Bundestag beschlossen werden.

In der Vorlage wird die Möglichkeit einer Verlängerung der Fristen um ein Jahr angelegt. "Sollte sich herausstellen, dass der Zeitraum von April bis September 2020 nicht ausreichend ist, (...) wird dem Bundesministerium der Justiz und Verbraucherschutz (...) die Möglichkeit eingeräumt, die (...) Befristungen (...) bis höchstens zum 31. Juli 2021 zu verlängern."

https://www.handelsblatt.com/dpa/gesundheit-mietern-soll-in-krise-nicht-gekuendigt-werden-duerfen/25668184.html

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Stand 21.03.2020, 13.00 Uhr: Insolvenzantragspflicht soll bis zum 30.09.2020 ausgesetzt werden

Die Bundesregierung hat angekündigt, verschiedene Instrumente zur Stützung der Liquidität von Unternehmen bereitzustellen, die aufgrund der Auswirkungen der Corona-Epidemie in Zahlungsschwierigkeiten geraten. Es ist aber aus organisatorischen und administrativen Gründen nicht sichergestellt, dass derartige Hilfen rechtzeitig innerhalb der dreiwöchigen Insolvenzantragspflicht bei den Unternehmen ankommen werden.

Um zu vermeiden, dass betroffene Unternehmen allein deshalb einen Insolvenzantrag stellen müssen, weil die Bearbeitung von Anträgen auf öffentliche Hilfen bzw. Finanzierungs- oder Sanierungsverhandlungen in der außergewöhnlichen aktuellen Lage nicht innerhalb der dreiwöchigen Insolvenzantragspflicht abgeschlossen werden können, soll daher durch eine gesetzliche Regelung für einen Zeitraum bis zum 30.09.2020 die Insolvenzantragspflicht ausgesetzt werden. Voraussetzung für die Aussetzung soll sein, dass der Insolvenzgrund auf den Auswirkungen der Corona-Epidemie beruht und dass aufgrund einer Beantragung öffentlicher Hilfen bzw. ernsthafter Finanzierungs- oder Sanierungsverhandlungen eines Antragspflichtigen begründete Aussichten auf Sanierung bestehen. Darüber hinaus soll eine Verordnungsermächtigung für das BMJV für eine Verlängerung der Maßnahme höchstens bis zum 31.03.2021 vorgeschlagen werden.

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Stand 21.03.2020 11 Uhr: Angekündigte Hilfen durch die örtlichen Banken und Sparkassen

 

 VR-Bank Südthüringen:

Heute hat der Vorstand entschieden, für alle Kreditkunden die ab 23. März bis einschließlich 30. April 2020 fälligen Ratenzahlungen auszusetzen. Wie Vorstandsvorsitzender Peter Neuhaus erläutert, gilt dies für alle Kredite von Privat- und Firmenkunden, bei denen die vr bank Südthüringen Vertragspartner und damit Kreditgeber ist. Das sind derzeit mehr als 3.300 Darlehen mit einem Volumen von über 242 Millionen Euro. Ausgenommen sind vermittelte Kredite, die z.B. von der TeamBank mit dem easyCredit, der Bausparkasse Schwäbisch Hall oder einem Förderinstitut ausgereicht wurden.

 

 VR-Bank Bad Salzungen Schmalkalden - Vereinfachtes Verfahren zur Ratenaussetzung

Wir bieten Ihnen ab sofort ein vereinfachtes Verfahren zur Ratenaussetzung bei Firmenkrediten an. Wir helfen Ihnen auf unbürokratische Weise, Ihre Liquidität zu sichern.



Rhön-Rennsteig-Sparkasse / Kreissparkasse Hildburghausen

Derzeit bereiten wir die Umsetzung des von der Bundes­regierung angekündigten Programms für Liquiditäts- und Kredit­hilfen vor. Die Sparkassen geben das entsprechende Programm der KfW an die betroffenen Unternehmen weiter. Sobald die Bedingungen feststehen, informieren wir kurzfristig darüber.

 

Flessabank

Verweis auf TAB, KFW  und LfA Förderbank Bayern

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Aufruf: Textilhersteller gesucht - Herstellung von Mund- und Nasenschutz

Wir unterstützen das Thüringer Wirtschaftsministerium gern bei folgenden Aufruf – Rückmeldung gern hier:

Es werden dringend Textilhersteller gesucht, die die Möglichkeit haben, ihre Produktion kurzfristig auf die Herstellung von Mund- und Nasenschutz aus Textilmaterialien umzustellen. Hauptsächlich werden äußerst kurzfristig FFP2- und FFP3-Mund- und Nasenschutzmasken benötigt.

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Stand 20.03.2020, 9.45 Uhr: Landkreis Schmalkalden-Meiningen - Soforthilfeprogramm für Kleinstunternehmen 



Zur Stützung der heimischen Wirtschaft, insbesondere von Kleinstunternehmen, kleineren Unternehmen und Freiberuflern, hat der Landkreis ein Soforthilfeprogramm mit einem Volumen von einer Million Euro auf den Weg gebracht.

Nachdem Soforthilfeprogramm können Unternehmen, die durch die Corona-Krise in Not geraten sind, ihre Anträge bei der Wirtschaftsförderung des Landkreises stellen. Firmen mit bis zu drei Beschäftigten erhalten 3.000 Euro Soforthilfe, Firmen mit bis zu fünf Beschäftigten 5.000 Euro, 7.500 Euro erhalten Unternehmen mit bis zu zehn Beschäftigten. Unternehmen mit maximal 20 Beschäftigten können Hilfen über 10.000 Euro beim Kreis beantragen.

Gesamte Mitteilung des Landkreises Schmalkalden-Meiningen

Antrag auf Soforthilfe

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Stand 19.03.2020, 9.30 Uhr: Schließung von Einzelhandelsgeschäften



Die Thüringer Landesregierung schränkt nach heutigem Erlass das öffentliche Leben in Thüringen noch stärker ein. Danach gilt seitens des Landes mit Wirkung 19.03.2020 um 24.00 Uhr die Schließung von Einzelhandelsgeschäften. Die Kreise und Kommunen sind angehalten, diese Maßnahmen dementsprechend umzusetzen.

Dies gilt derzeit nicht für Handwerks- und Dienstleistungsunternehmen. Somit dürfen z.B. auch Bäckereien und Fleischereien, Optiker, Hörgeräteakustiker, Sanitätshäuser, Wäschereien und Reinigungen sowie KFZ-Teileverkaufsstellen sowie die medizinische Fußpflege (Podologie) weiterhin öffnen.

Zu schließen sind: Friseurgeschäfte, Kosmetikstudios sowie kosmetische Fußpflegen.

Für alle Geschäfte, die noch öffnen dürfen:
Informieren Sie Ihre Kunden über gut sichtbare Aushänge und regelmäßige Durchsagen über die Verpflichtung zur Abstandsregelung und der Einhaltung der Schutzmaßnahmen. Bei Zuwiderhandlungen sind unverzüglich Hausverbote auszusprechen.

 Information zur Einhaltung von Schutzmaßnahmen

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Stand 18.03.2020, 16.37 Uhr: Dienstleistungen am Menschen wird untersagt werden

 

Für Stadt Suhl wird laut Medienberichten demnächt verfügt, dass Dienstleistungen am Menschen, so auch Friseure, Kosmetikstudios , Nagel- oder Fußpflege  sowie Tattoo- und Massagestudios die Tätigkeit untersagt ist. – Dies gilt nicht für die Tätigkeit anderer Handwerker und Dienstleister. Aktuelle Informationen dazu zeitnah hier

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Stand 18.03.2020, 12:15 Uhr: Soforthilfe gefordert



Erklärung der Präsidenten der drei Thüringer Handwerkskammern:

„Die Corona-Krise stellt auch in Thüringen alle Beteiligten vor immense Herausforderungen. Das Bemühen der Landesregierung, die sich stetig ändernde Lage zu bewerten und Lösungen zu schaffen, ist durchaus erkennbar.

Es wird aber auch ganz deutlich, dass viele Entscheidungen getroffen werden, deren Folgen nicht bedacht sind. Wir brauchen jetzt schnellstmöglich in Thüringen klare Signale für die vielen kleinen und mittelständischen Unternehmen, insbesondere im Handwerk. Die Verunsicherung ist immens. Viele Existenzen von Betriebsinhabern, ihren Mitarbeitern und deren Familien stehen auf dem Spiel.

Deshalb fordern wir schnelle und unbürokratische Nothilfe für die Unternehmen – jetzt. Es muss ohne Zeitverzug ein Soforthilfeprogramm für diese Unternehmen aufgelegt werden. Deshalb schlagen wir eine nach Erwerbstätigenzahl gestaffelte Soforthilfe in folgender Höhe vor:

-       bis zu 5 Erwerbstätige 5.000 Euro

-       bis zu 10 Erwerbstätige 7.500 Euro

-       bis zu 50 Erwerbstätige 15.000 Euro

-       bis zu 250 Erwerbstätige 30.000 Euro.

Diese Soforthilfe sollte binnen einer Woche nach Antragsstellung ausgezahlt und als Entschädigung angesehen werden. Der Freistaat Bayern hat bereits solch ein Soforthilfeprogramm aufgelegt, an dem sich der Freistaat Thüringen orientieren kann.

Wir brauchen in diesen schwierigen Zeiten in den Unternehmen Sicherheit. Hier ist die Landesregierung gefordert, das notwendige Vertrauen mit schnellen und klar durchstrukturierten Maßnahmen zu schaffen. Dabei ist es wichtig, auch klare Aussagen zur zeitlichen Dauer dieser Maßnahmen zu geben und die Betroffenen frühzeitig und umfassend zu informieren. Gelingt uns das nicht, droht eine Flut von Geschäftsaufgaben und Insolvenzen der Unternehmen. Doch braucht es diese Unternehmen für eine funktionale Volkswirtschaft jetzt und nach der Krise. Daher sind sie mit allen Mitteln und Instrumenten am Markt zu halten.

Dazu gehören aber auch weitere flankierende Schritte, beispielsweise die sofortige Beendigung der vorfristigen Zahlung von Sozialversicherungsbeiträgen und vieles mehr.

Wir brauchen jetzt eine Situation, in der das Handwerk und die mittelständische Wirtschaft als tragende Säulen unserer Gesellschaft Vertrauen in die getroffenen Maßnahmen haben, die Unternehmensexistenz wahren und auch für die Zeit nach dieser Krise Zuversicht gewinnen können.“

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Stand 16. März 2020 14.45 Uhr: Absage von Handwerk all-in und weiterer HWK-Veranstaltungen



Alle von der Handwerkskammer Südthüringen geplanten Großveranstaltungen 2020 finden nicht statt. Dazu zählt in direkter zeitlicher Nähe das „Handwerk all-in“ am 25. April 2020, welches sich mit bislang über 1.000 Besuchern als Karriere- und Aktionstag für das Südthüringer Handwerk etabliert hat. Über die Durchführung der Meisterfeier 2020 wird zu gegebener Zeit entschieden.

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Stand 16. März 2020 13.30 Uhr: Absage weiterer Prüfungen



Aufgrund der Schließung des Bildungscampus BTZ Rohr-Kloster werden folgende Prüfungstermine abgesagt:

  • 19. März Ausbildereignungsprüfung, praktischer Teil
  • 20. März Ausbildereignungsprüfung, praktischer Teil
  • 21. März Ausbildereignungsprüfung, praktischer Teil
  • 21. März Gesellenprüfung Teil 1 der Friseure
  • 24. März Praktische Prüfung Zerspanungsmechaniker/in
  • 27. März Theoretische Prüfung, Fachverkäufer/in im Lebensmittelhandwerk SP Bäckerei
  • 27. März Prüfung Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten
  • 31. März Praktische Prüfung, Fachverkäufer/in im Lebensmittelhandwerk SP Bäckerei
  • 17. April Prüfung Gepr. Fachmann/frau für kaufmännische Betriebsführung
  • 18. April Prüfung Gepr. Fachmann/frau für kaufmännische Betriebsführung

Die Prüfungen werden zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt. Aktuell können wir Ihnen leider noch nicht mitteilen, wann das der Fall sein wird. Bitte informieren Sie sich regelmäßig hier zum aktuellen Stand. 



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Stand 16. März 2020 13.00 Uhr: Telefonischer Beratungsservice wird erweitert



Der telefonische Beratungsservice für alle Handwerksunternehmen wird erweitert. Ab sofort ist das Beraterteam von Montag bis Freitag von 7 bis 20 Uhr und am Samstag von 8 bis 14 Uhr erreichbar unter  03681 – 3700. Auf dieser Seite finden Sie  zudem Ihre direkten Ansprechpartner mit E-Mail-Adresse und telefonischer Durchwahl. Bis auf weiteres wird dieser erweiterte Service für alle Mitglieder aufrechterhalten. Die Handwerkskammer Südthüringen will in der Corona-Krise für ihre Mitglieder da sein und kompetent helfen und beraten. Neben den erweiterten Beratungszeiten montags bis freitags, 7 bis 20 Uhr und samstags, 8 bis 14 Uhr erreichen Sie uns über die E-Mail: beratung@hwk-suedthueringen.de rund um die Uhr. Übermitteln Sie uns dort außerhalb der Öffnungszeiten Ihre Fragen, das Beraterteam kontaktiert Sie.



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Stand 16. März 2020 10.30 Uhr: Aus- und Weiterbildungsbetrieb vorübergehend eingestellt! 



Auf Grund der Allgemeinverfügung des Landkreises Schmalkalden-Meiningen zur Schließung von Einrichtung nach §33 Ziffern 1 bis 5 IfSG zur Bekämpfung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 und COVID-19 wird der Bildungscampus des BTZ Rohr-Kloster zunächst bis zum 19. April 2020 geschlossen. Die Verwaltung der Handwerkskammer Südthüringen in Suhl wird in gleichem Zeitraum für den Besucherverkehr geschlossen. Bitte nehmen Sie die telefonischen Beratungen und Anfragen per E-Mail wahr.



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Stand 15. März 2020 9.30 Uhr: Absage von Prüfungen



Sehr geehrte Prüfungsteilnehmer/innen,

angesichts der momentanen Lage werden die bundeseinheitlichen Abschlussprüfungen Teil 1 in allen Ausbildungsberufen abgesagt. Im Bereich der Zuständigkeit der Handwerkskammer Südthüringen betrifft dies die Prüfungstermine in folgenden Ausbildungsberufen.



17. März  Abschlussprüfung Teil 1, Theorie im Ausbildungsberuf Zerspanungsmechaniker/in

19. März  Abschlussprüfung Teil 1, Theorie im Ausbildungsberuf Kaufmann/frau für Büromanagement



Die Prüfungen werden zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt. Aktuell können wir Ihnen leider noch nicht mitteilen, wann das der Fall sein wird. Wir werden aber im Einklang mit den für die Pandemie-Bekämpfung zuständigen Behörden neue Termine festsetzen, sobald sich die Risikoeinschätzung wieder verbessert hat. - So ärgerlich diese Entscheidung für Sie im Einzelnen auch sein mag: Der Schutz und die Gesundheit aller beteiligten Personen hat oberste Priorität. Wir hoffen auch auf Ihr Verständnis für diese Maßnahme.

Bitte informieren Sie sich regelmäßig hier zum aktuellen Stand.



Fragen zur Prüfung  beantworten Ihnen gerne zu den Öffnungszeiten der Handwerkskammer Südthüringen:

Anja Füchsel
Mitarbeiterin Prüfungswesen

Tel. 03681 370223
anja.fuechsel--at--hwk-suedthueringen.de



Außerhalb unserer Öffnungszeiten und auch am Wochenende erreichen Sie uns zum Thema unter der E-Mailadresse:

 beratung@hwk-suedthueringen.de



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Stand 14.03.2020, 14.00 Uhr: Aussetzen der Überbetrieblichen Lehrunterweisungen



Aufgrund einer sehr hohen Gefährdungslage hinsichtlich einer Infektion mit dem Coronavirus (COVID-19) setzen wir nach Grundsatzempfehlung des Wirtschaftsministeriums (TMWWDG) die Überbetriebliche Lehrunterweisung für Auszubildende zunächst äquivalent zur Verfahrensweise der Berufsschulen bis einschließlich 17. April aus. Alle weiteren Bildungsmaßnahmen finden bis auf weiteres statt. – Über aktuelle Fortentwicklungen informieren wir Sie hier zeitnah und tagesaktuell.