Zweimal die Bestnote

Gesellenfreisprechung der Kreishandwerkerschaft Wartburgkreis


Am 18. August lud die Kreishandwerkerschaft Wartburgkreis zur feierlichen Gesellenfreisprechung ins Museum Automobile Welt Eisenach ein. Im geschichtsträchtigen Ambiente der Autostadt erhielten die erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen der Region nach altem Brauch ihre verdienten Gesellenbriefe.

Das Ereignis spiegelte das hohe Niveau der Ausbildung im gesamten südthüringischen Raum wider. Im Rampenlicht standen zwei junge Männer aus dem Bereich Sanitär-Heizung-Klima (SHK), die eine seltene Spitzenleistung zeigten: Florian Siebeneicher aus Eisenach und Lennard Fleischauer aus Vacha absolvierten ihre eigentlich dreieinhalbjährige Lehre in nur drei Jahren – und das jeweils mit der Traumnote Eins. Stefan Mankel, Vorsitzender der Kreishandwerkerschaft, zeigte sich tief beeindruckt und betonte, an ein solch starkes Doppel-Ergebnis könne er sich nicht erinnern. Zugleich unterstrich er die Bedeutung einer erfolgreichen Nachwuchsarbeit für die Unternehmen in der Region: „Das Handwerk ist das Rückgrat der Gesellschaft.“

Neben den SHK-Anlagenmechanikern feierten auch sieben Gesellinnen und Gesellen aus dem Bereich Fahrzeuglackierung ihren erfolgreichen Abschluss. Als Jahrgangsbeste glänzte hier Jasmin Albrecht vom Werkstatt- und Lackierbetrieb Heller aus Vacha, die ihre Ausbildung mit einer guten Zwei beendete. Lobende Worte gab es von Berufsschullehrer und Lackierermeister Florian Stanzig, der das durchaus nicht mehr selbstverständliche Durchhaltevermögen der jungen Lackierer würdigte. Nach der Übergabe der Gesellenbriefe folgte mit dem offiziellen Freispruch der emotionale Höhepunkt des Abends.

Sieben Gesellinnen und Gesellen des Maler- und Lackiererhandwerks wurden freigesprochen.