
Meininger Schüler erhalten „Jugend forscht“-Sonderpreis der HWK Südthüringen
Am 24. Februar verwandelte sich die Hochschule Schmalkalden in eine Denkfabrik für Nachwuchstalente: Beim Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ präsentierten Kinder und Jugendliche ihre Projekte und Visionen. In diesem Jahr setzte die Handwerkskammer Südthüringen ein besonderes Zeichen der Nachwuchsförderung. Erstmals stiftete sie einen Sonderpreis, der eine Brücke zwischen digitaler Innovation und traditioneller Baukunst schlägt.
Die Auszeichnung ging an Hugo Prüger, Max Klatt und Lukas Jäger vom Evangelischen Gymnasium Meiningen. In der Kategorie Mathematik/Informatik beeindruckten sie die Jury mit einem digitalen 3D-Modell der Meininger Stadtkirche. Die Herausforderung: Es existierten keinerlei exakte Baupläne. Unter der Leitung ihres Lehrers Christopher Neeb entwickelten die Schüler das Modell auf Basis eigener Drohnenaufnahmen und komplexer Berechnungen.
„Dieses Projekt zeigt eindrucksvoll, wie moderne Technik dazu genutzt werden kann, historische Bausubstanz greifbar zu machen – eine Kernkompetenz, die auch im modernen Handwerk immer wichtiger wird“, erklärte Tim Rauschenberg, stellvertretender Leiter des Bildungscampus BTZ Rohr-Kloster. „Wir freuen uns, so viel Forschergeist mit einem Workshop-Tag in unseren Werkstätten zu belohnen.“
Die HWK Südthüringen agiert ab sofort als neue Pateninstitution für „Jugend forscht“. Damit festigt sie ihr Engagement für die Fachkräfte von morgen. Am 23. Februar 2027 wird der nächste Regionalwettbewerb direkt auf dem Bildungscampus BTZ Rohr-Kloster ausgetragen.

Tim Rauschenberg übergab Hugo Prüger, Lukas Jäger und Max Klatt den Sonderpreis der HWK Südthüringen (v.l.n.r.)